Start 1. Mannschaft (Senioren) Spielberichte Das Glück ist auf Seiten des Adlers! 3:2 Auswärtserfolg in Hennef

Das Glück ist auf Seiten des Adlers! 3:2 Auswärtserfolg in Hennef

Nachdem sich in der Vorwoche mit Tobi Rieske, Siggi Volk und Felix Hartmann drei Stammkräfte verletzt abgemeldet hatten, verletzte sich im Testspiel beim TuS Birk zu allem Überfluss der stille Dirigent des Adler-Ensembles Raphael „Andrès“ Syed. Da auch Abwehr-Routinier Andreas Engert aufgrund beruflicher Verpflichtungen passen musste, stellte sich die Startelf des Adlers von alleine auf. Doch auch dieser vermeintlichen Rumpfelf gab „The Special One“ den deutlichen Auftrag drei Punkte aus Hennef mit in den Adlerhorst zu nehmen.


Zu Beginn des Spiels tat sich die Mannschaft allerdings ungewohnt schwer, klare Torchancen zu kreieren. Viele „unforced errors“ prägten zu diesem Zeitpunkt das Spiel der Schwarz-Gelben. Geburtstagskind Atanasio Ramirez hatte nach ca. 25 Minuten die erste nennenswerte Gelegenheit, die er allerdings nicht nutzen konnte. Wenn es aus dem Spiel heraus nicht läuft, wissen „Spitzenmannschaften“ häufig Standardsituation zu Toren zu nutzen – so auch der Adler. Nach einer scharf geschossenen Ecke von Hendrik Wagner musste Roger Vietze nur noch den Fuß hinhalten. Wer jetzt gedacht hatte, dass der Adler durch dieses Tor die nötige Sicherheit erlangen würde, sah sich spätestens zu Beginn des zweiten Durchgangs getäuscht.

Obwohl Trainer Hylla in der Halbzeit deutliche Worte gefunden und ein engagierteres Auftreten in der zweiten Hälfte gefordert hatte, schien die Mannschaft die Vorgaben des Trainers zu ignorieren. Nach einem Kollektiv-Nickerchen hatte die Hennefer Drittvertretung leichtes Spiel und konnte zum 1-1 ausgleichen. Von dem Schrecken geweckt, zeigte sich die Mannschaft in der Folge wieder kämpferisch. Für die erneute Führung darf sich die Mannschaft allerdings bei dem Hennef Abwehrspieler bedanken, der Roger Vietze mit einem mustergültigen Pass in den freien Raum bediente. Vietze beschenkte Ramirez mit einem Querpass, so dass dieser leichtes Spiel hatte – 2:1 für Meindorf! Nachdem Vietze kurze Zeit später auf 3:1 erhöhte, war die Messe für einen Großteil der Mannschaft wohl schon gelesen. Doch am Ende wurde es noch einmal spannend. Hennef nutzte seine zweite zwingende Gelegenheit des zweiten Spielabschnitts zum Anschlusstreffer. Kurz vor Schluss sorgte ein Hennefer Spieler für ein Kuriosum, wie man es auch in den Niederungen der Kreisliga nur selten sieht: Aus kürzester Entfernung vermochte es der Rot-Weiße, den Ball zunächst an den rechten Pfosten zu schießen. Nachdem der Ball über die Linie trudelte prallte er vom linken Pfosten zurück ins Spielfeld. Glück gehabt! In der Kabine fragte man sich später, ob Andy „Ich kann nur Shakes“ Panitzsch diesen Ball verwandelt hätte….

Nach dieser Auszeit und glücklichen drei Punkten freut sich die Hylla-Elf auf den Leckerbissen des kommenden Spieltags: Im heimischen Adler-Park empfängt man den Tabellen-Dritten ASV Sankt Augustin zum Lokalderby!