Torfabrik arbeitet weiter! „Auswärtsspiel“ endet 6:1 für den Adler
Nachdem der Adler am zweiten Spieltag aufgrund des Spielsplans zum Zusehen verdammt war, konnte man am 5. September wieder ins Liga-Geschehen eingreifen. Allerdings war der Adlerpark durch unser Jugend-Turnier besetzt, so dass man auf den ungeliebten „Butterberg“ im Zentrum Sankt Augustins, der Heimat des Ligakonkurrenten ASV Sankt Augustin, ausweichen musste.
Trainer-Novize Hylla redete der Mannschaft, die auf zwei Positionen im Vergleich zur Vorwoche geändert wurde (Stroß für Engert und Jäger für Riske) vor dem Spiel ins Gewissen. Man solle den Gegner nicht unterschätzen und tunlichst vermeiden sich dem Niveau der gegnerischen Mannschaft anzupassen. Er ahnte Böses. Und er sollte Recht behalten.
In der ersten Halbzeit zeigte die Mannschaft nichts von dem, was Sie in weiten Teilen der Vorbereitung und dem ersten Saisonspiel gezeigt hatte. So konnte der Adler von Glück sprechen, dass es nach 45. Minuten 1:1 stand. Geschäftsführer Stroß hatte den frühen Rückstand (12. Min.) in der 35. Minute egalisiert.
In der Halbzeit fand Hylla scheinbar die passenden Worte. Seine Kabinenpredigt zeigte Wirkung. Die Zweikampfführung wurde nun besser gestaltet, so dass die Mannschaft „über den Kampf ins Spiel fand“ (die dafür fälligen drei Euro zahlt bitte der Trainer!). Daraus resultierend erspielte man sich eine Vielzahl an Chancen, die Edeljoker Ramirez in der 50. und 75. Minute nutzte. Die Kräfteverhältnisse der zweiten Halbzeit spiegelten sich folgerichtig auch im Ergebnis wider. Spielführer Roger Vietze, Rouven Stroß und Niklas Bruhn sorgten in den Schlussminuten für ein Ergebnis, das vor allem in Anbetracht der spielerischen Armut der ersten Halbzeit laut bekunden des Trainers „deutlich zu hoch“ ausgefallen sei. Wenn eine Mannschaft nach einer solch desaströsen ersten Halbzeit das Spiel letztlich jedoch sehr souverän gewinn, kann Sie im weiteren Saisonverlauf einiges erreichen!
Aktualisiert ( Dienstag, den 14. September 2010 um 19:28 Uhr )