In der Episode „Auswärtsspiel beim SSV 04“ reißt die Serie – 1:3 Niederlage in Siegburg
Gezwungenermaßen musste Jungcoach Andre Hylla seine erfolgreiche Elf auf zwei Positionen neu besetzen: Niklas Bruhn und Andi Panitzsch fielen für die Partie in der Kreishauptstadt aus und wurden durch Atanasio Ramirez und Andreas Stockburger ersetzt.
Nach gutem Auftakt des Adlers und Chancen durch Stockburger (2. Min) per Freistoß und „Killer“ Boonen gewann die Zweitvertretung der Kreishauptstädter Oberwasser. Kombinationsfreudig, zielstrebig und schnell spielten die Siegburger ab der 10. Spielminute nach vorne. Doch der Adler hielt verbissen dagegen und kämpfte wie bereits in den vergangen Spielen verbissen. Trotzdem kam der SSV zu sehr guten Gelegenheiten. Ihren Meister fanden die Siegburger allerdings immer wieder im glänzend aufgelegten Adler-Keeper Simon „Katze“ Gehlen. In der 45. Minute konnte aber auch ein beherzter Tigersprung des Adler-Torwarts das Unglück nicht vereiteln: Ein Sonntagsschuss von der Strafraumlinie schlug unhaltbar im Toreck ein: 1-0 für den Gastgeber trotz guter kämpferischer Leistung.
Die zweite Halbzeit eröffnete wiederum der SSV mit einer großen Chance, die allerdings ungenutzt blieb. Und wie es so oft im Fußball ist, war es auch diesmal in Siegburg - wer seine Chancen nicht nutzt, wird bestraft.
Durch einen sehr zielstrebig vorgetragenen Konter des Adlers über den abermals stark aufspielenden Marcel Boonen und Kapitän Roger Vietze erspielte man sich einen Eckball. Aus dem Gewühl staubte „Killer“ Boonen ab. Die zahlreichen Adler-Fans strahlten bei tollem Sonnenschein um die Wette.
Die Freude währte allerdings nur kurz. Fünf Minuten später erzielten starke Siegburger ebenfalls nach einem Eckball die erneute Führung. Dem Adler fehlten bei sommerlichen Temperaturen die Mittel um den Gastgeber in Verlegenheit zu bringen. Siegburg scheiterte ein ums andere Mal an Simon Gehlen oder dem eigenen Unvermögen den entscheidenden Pass an den Mitspieler zu bringen. In der Nachspielzeit erzielte Siegburg das 3-1 per Elfmeter.
Zusammenfassend bleibt festzuhalten, dass der Siegburger Sieg verdient ist, der Adler dennoch kämpferisch zu überzeugen wusste.
Unschöne Randnotiz sind wenige Siegburger „Fans“, die sowohl die mitgereisten Anhänger des Adlers, als auch die Spieler der Schwarz-Gelben mit nicht druckreifen Kosenamen titulierten und darüber hinaus mit körperlichen Unannehmlichkeiten drohten. So etwas hat auf und rund um den Fußballplatz nichts zu suchen!
Aktualisiert ( Samstag, den 01. Mai 2010 um 21:02 Uhr )