Start 1. Mannschaft (Senioren) Spielberichte Adler-Serie hält! 0-0 unter Flutlicht gegen den Tabellenvierten aus Rheidt

Adler-Serie hält! 0-0 unter Flutlicht gegen den Tabellenvierten aus Rheidt

Nach zwei Siegen in Folge mit jeweils derselben Startelf musste Coach Andre Hylla zum Nachholspiel gegen Hertha Rheidt gezwungenermaßen seine Mannschaft umstellen. Christoper Schmitz weilt zu Weiterbildungsmaßnahmen in Prag. Er wurde ersetzt durch Frank „Elektro“ Metz, der auf der rechten Seite für Wirbel sorgen sollte. Marco Schumacher wechselte dafür auf die linke Mittelfeldposition.

 

Der Adler fand an diesem Donnerstagabend nur schwer ins Spiel und verlor nach 11. Minuten seinen überaus erfahrenen Abwehrrecken Andreas „Hucky“ Engert, dessen dicker Zeh schmerzte – laut Aussage, des auf der Bank schmorenden Ex-Torjägers Atanasio Ramirez „ein altes Leiden“. Nach 16. Minuten und bis dato deutlich mehr Ballbesitz auf Seiten der Hertha, der erste Torschuss des Adlers durch Andi Panitzsch. Der Adler zeigte eine gute kämpferische Einstellung und hat mit Roger Vietze einen Spieler in seinen Reihen, der den Unterschied ausmachen kann. Daran wurden die Zuschauer in der 19. Minute erinnert, als Vietze mit einer Einzelaktion durch die Abwehrreihen der Hertha tanzte, jedoch am Torwart scheiterte. In dieser Drangphase des Adlers konterte die Rheidter Mannschaft gefährlich, allerdings ohne die nötige Konsequenz. Erwähnenswert darüber hinaus ist die sehr kleinliche Regelauslegung des Schiedsrichters, die von Adler-Torwart-Legende „4-Auge“ Haubrich bissig mit den Worten „noch sunne Pfiff und du jehst schwimme‘“ kommentiert wurde.

In der 34. Spielminute schoß der Adler-Libero zum wiederholten Male einen Freistoß ins Nirvana der Siegauen und entschuldigte sich dafür mit den Worten „dass mach‘ ich bestimmt nicht absichtlich!“. Dies machte die geschossenen Freistöße auch nicht besser! Kurz vor Ende der ersten Halbzeit dann die größte Chance des Spiels. Ein langer Freistoß wurde geschickt von Roger Vietze an den langen Torpfosten geköpft, doch Andi Panitzsch konnte den Ball aus kürzester Distanz leider nicht im Tor unterbringen. Ob dies am Flutlicht oder dem nicht reagierenden Torwart lag, ist noch zu klären.

Die Geschichte der zweiten Halbzeit ist schnell erzählt. Eine wiederholt aufopferungsvoll kämpfende Adler-Mannschaft hielt die Hertha in Schach und erspielte sich in der 75. Minute eine große Chance. „Elektro“ Metz wurde im Strafraum freigespielt und schloss schnörkellos ab. Der Torschrei blieb den Adler-Fans allerdings verwehrt, da der Torwart parieren konnte. Auch die Hertha aus Rheidt hatte einige gute Kontergelegenheiten. Die größte wurde gut vom wieder erstarkten Schlussmann Simon Gehlen entschärft. Unter dem Strich trennte man sich leistungsgerecht 0-0 unentschieden.

 

Fazit: Durch eine engagierte kämpferische Leistung hält die Adler-Serie auch gegen den Tabellenvierten an. Somit kann die Mannschaft selbstbewusst nach Eitorf an die obere Sieg reisen. Wer so kämpft steigt nicht ab!!!

 

Aktualisiert ( Sonntag, den 18. April 2010 um 21:10 Uhr )